3 Schritte zum Selbstvertrauen stärken für deine berufliche Neuorientierung

Selbstvertrauen stärken für deine berufliche Neuorientierung
So wächst dein Selbstvertrauen

Du bist unzufrieden in deinem Job. Tagein und tagaus läuft immer das Gleiche ab. Doch du traust deinem Körper und deinen Fähigkeiten nicht genug, um deinem Leben eine andere Richtung zu geben? Du hast Angst zu versagen und dich zu überfordern? Vielleicht zeigt dir dein Körper seine Grenzen auf? Dir ist unklar, was dir beruflich liegen und deine Leidenschaft entfachen könnte?

 

Lies weiter und lerne hier eine Methode zur Selbstreflexion kennen, mit der du deine Fähigkeiten erkennst. Du kannst sie direkt umsetzen und damit dein Selbstvertrauen stärken. Dadurch gelingen dir bereits deine ersten Schritte zur beruflichen Veränderung. Du kommst endlich raus aus dem Grübeln und kannst etwas für ein glücklicheres Leben tun.

1. Dein erster Erfolg, dein Selbstvertrauen zu stärken

Du weißt schon mal, dass du nicht mehr so weitermachen willst wie bisher. Diesen 0-8-15 Job bist du gestrichen leid. Das ist schon ein ganz wichtiger Schritt, den du gemacht hast. 

"Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg"

(Oscar Wilde)

Denn erst, wenn dich das richtig nervt, bist du dazu bereit, für eine Veränderung zu sorgen. Veränderung ist eines der schwierigsten Dinge im Leben. Es kostet Anstrengung, aus dem Gewohnten heraus zu gehen. Du bist also bereit, deine Komfortzone zu verlassen und dem Alltagstrott im Job den Rücken zu kehren. Das ist sehr gut!

 

Denn es ist eine gute Voraussetzung, die nicht jeder Mensch mitbringt! Schließlich gibt es verdammt viele Leute, die auf ihrem Kaffeebecher stehen haben „Hurra, wieder ein Schritt näher an der Rente.“ 

 

Du gehörst nicht dazu! Auf der Arbeit verbringst du mehr als ein Drittel deiner Lebenszeit. Du hast die Nase voll, darauf zu warten, dass irgendwann im Rentenalter dein Leben beginnt. Du willst jetzt leben. Jeder Montag soll nicht mehr zur Qual werden. Du willst dich stattdessen darauf freuen! 

 

Falls du deinem Körper und deinen Fähigkeiten nicht ausreichend vertraust, dann gibt es schon eine leise Idee, wo du hinwillst. Du hörst nur noch nicht genau hin, weil du es dir noch nicht zutraust und Angst zu versagen hast. Du grübelst viel, kommst aber nicht ins Umsetzen, weil dich deine Unsicherheit und Angst hemmt. 

2. Wie du die Angst zu versagen los wirst

Wenn du vielleicht häufig Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen hast und dich oft krank fühlst, dann kann das ein Alarmzeichen deines Körpers sein. Das bedeutet aber nicht, dass du neuen Herausforderungen nicht gewachsen wärst. 

 

Dein Körper zeigt dir nur, dass es so nicht weitergehen kann. Du kannst es also als positives Zeichen ansehen, dass jetzt Veränderung ansteht. Und wenn du zukünftig nach deiner beruflichen Neuorientierung etwas mit Freude machst, dann wirst du dich auch körperlich besser fühlen.

 

Lass jetzt mal für kurze Zeit deine Sorgen und Ängste unbeachtet. Später kannst du dich ihnen gerne wieder widmen. Du musst sie nicht völlig verbannen. Schließlich sind sie auch wichtig, um dich vor Risiken zu schützen. 

Gedankenkreisen loswerden

Aber jetzt nimm dir davon eine Auszeit. Es geht nun nur um deine Fähigkeiten. Konzentriere dich darauf und sammle sie. Ohne deine Fähigkeiten oder die damit im Zusammenhang stehenden Möglichkeiten zu bewerten. 

 

Nimm dir etwas Zeit zum Erkunden deiner Fähigkeiten. Beispielsweise, indem du dir einen halben Tag am Wochenende dafür reservierst. Mache es dir dann mit einem DIN-A-4 Schreibblock, Stift und viel Platz auf dem Boden gemütlich. Gehe dann gedanklich deinen bisherigen Lebensweg durch. Schreibe alle Tätigkeiten auf, die du schon mal ausgeführt hast. Nimm für jeden Bereich einen neuen Zettel und lasse unter der Notiz genügend Platz für die späteren Ergänzungen. 

 

Wenn du den Job gewechselt hast, schreibst du die neue Stelle auf ein weiteres Blatt Papier. Das Gleiche machst du, wenn du z. B. in eine andere Abteilung gegangen bist. Vergiss dabei auch Vereinstätigkeiten, Hobbys, ehrenamtliche Aufgaben, Praktika, Aushilfsjobs, Tätigkeiten für Freunde oder Familienangehörige nicht. 

 

Dadurch wird bestimmt schon ziemlich viel Papier anfallen. Das macht dir auf bildliche Weise sehr deutlich, wie viele Erfahrungen du schon gesammelt hast. Du kannst bestimmt auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Das alles vor dir ausgebreitet zu sehen wird auch schon dein Selbstvertrauen stärken.

 

Nehme dir dann einen Zettel nach dem anderen vor und beantworte die folgenden Fragen. Schreib die Antworten mit auf das jeweilige Blatt:

  • Was war dort gut? 
  • Was hat dir gelegen? Was ist dir leicht von der Hand gegangen?
  • Was hast du dabei gerne gemacht? 
  • Wo konntest du dein Wissen leicht einbringen? 
  • Welche deiner Stärken werden dadurch über dich offenbart? 
  • Wo hast du Schwerpunkte und worin bist du spezialisiert in deinem Wissen? 
  • Wo liegen deine Interessen in stärkerem Maße? In der Arbeit mit Menschen oder eher mit Zahlen oder in der Natur? Magst du lieber für dich alleine arbeiten oder im Team? Bist du lieber kreativ oder pragmatisch? Draußen oder drinnen? Trägst du gerne viel Verantwortung? Brauchst du viel Abwechslung? Worauf sollte sich die Abwechslung beziehen?

Ich habe dazu für dich ein Beispiel aus meinem eigenen Lebensweg: Nach der Schule habe ich erstmal eine Ausbildung gemacht. Ein Bürojob, wie ich ihn ursprünglich erlernte, war genau das Falsche für mich. Ich sollte nach strikten Vorgaben Zuarbeiten ausführen und konnte keine eigenen Ideen einbringen. Ich bin fast eingegangen, wenn ich alleine in einem Kämmerchen arbeiten musste, wo ich keine Menschenseele gesehen habe. Fast wäre ich den Akten selbst regelrecht eingestaubt. 

 

Damals habe ich besonders gern in Büros gearbeitet, wo ich Kundenkontakt hatte. Mir wurde klar, dass ich mich auf die unterschiedlichsten Menschen einstellen und leicht auf fremde Menschen zugehen kann. Ich brauchte eine äußerst abwechslungsreiche Tätigkeit, in der ich möglichst viel mit Menschen zu tun bekomme. 

 

Mein Hobby war schon immer das Malen und Zeichnen. Das beinhaltet die Fähigkeit, neue Ideen zu entwickeln. Ich suchte mir daraufhin einen Beruf, der all dies in höchstem Maße erfüllt… und begann dadurch das Psychologiestudium.

 

Es wird ein tolles Gefühl sein, wenn du den ganzen Fußboden voll mit Zetteln liegen hast, auf denen deine Fähigkeiten, dein Wissen und deine Interessen zu sehen sind. Dir wird deutlicher, was deine Wünsche und Ziele wirklich sind. 

3. Wie du noch mehr dein Selbstwertgefühl steigern kannst

Prüfe, was die Gemeinsamkeiten in all diesen Notizen sind. So findest du heraus, was dich ganz persönlich ausmacht. Dann verstärke diesen positiven Eindruck noch, indem du folgende Fragen auf einem Extrablatt beantwortest: 

 

  • Wie hast du es geschafft, auf deinem Lebensweg bis hierher zu gelangen? 
  • Was hat dir bisher geholfen, deinem Körper und deinen Fähigkeiten zu vertrauen, so dass du heute an diesem Punkt stehst, wo du jetzt bist? 

 

Da du schon viel in deinem Leben gemeistert hast, verlierst du durch die Konzentration auf diese Fähigkeiten deine Angst zu versagen noch mehr. Beispielsweise denke ich, dass du eine große Ausdauer hast. Schließlich hast du trotz immer stärker werdender Unzufriedenheit immer weitergemacht. Das ist eine wichtige Fähigkeit. Diese Ausdauer kannst du jetzt auch für deine neuen Ziele einsetzen! 

 

Falls du jetzt deine Ideen direkt mit den Worten „ja aber“ in Zweifel ziehst, dann machst du direkt alles wieder kaputt, was du dir erarbeitest hast. Ob die Fähigkeiten ausreichen, um deine Ziele umzusetzen, wirst du erst zu einem späteren Zeitpunkt feststellen. Was dann zu tun ist, kannst du dann immer noch planen. Ziehe dir also mit solchen Selbstabwertungen nicht direkt den Boden unter den Füßen weg. 

Gedankenkreisen loswerden

Mache dir erst ohne Wertung klar, was du eigentlich willst und was dich in positiver Weise ausmacht. Wie du diese neuen Ziele dann konkret umsetzen kannst, ist ein weiterer Schritt, der erst danach kommt.

 

„Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt“

(Chinesische Weisheit)

 

In meinem nächsten Blogartikel werde ich dir weitere Anregungen geben, wie du dein Selbstvertrauen stärken und gleichzeitig deine berufliche Neuorientierung konkret umsetzen kannst. Also bleib am Ball und abonniere meine Anregungen zur Selbstreflexion, damit du den nächsten Artikel nicht verpasst. Dann bekommst du ca. einmal monatlich meine neuen Artikel und Neuigkeiten aus meiner Praxis, die es exklusiv nur für Abonnenten gibt. Hier kannst du dich dazu anmelden:

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Deine nächste Schritte – um das hier Gelesene optimal für dich zu nutzen:

  • Mach jetzt direkt ein Date mit dir selbst aus, damit du auch wirklich diese Methode umsetzt und dir die Zeit dafür nimmst. Schreib dir den Termin in den Kalender, damit er dir nicht im Alltag untergeht. 
  • Sorge dafür, dass du zu diesem Zeitpunkt wirklich Zeit für dich alleine hast. Bereite schon jetzt alles dafür vor, dass keine Ablenkungen und Verpflichtungen dich davon abhalten.
  • Überlege dir, was du brauchst, damit es für dich ein gemütlicher und richtig schöner Termin wird. Vielleicht möchtest du dir ein besonderes Getränk dazu gönnen, dir ein paar Snacks für zwischendurch vorbereiten und für eine schöne musikalische Untermalung sorgen.
  • Lege dir am besten schon heute DIN-A-4 Papier in ausreichender Anzahl, einen Stift und anhand dieses Artikels gemachte Stichworte zurecht, damit du direkt weißt, was du an dem Termin auf den Zetteln sammeln willst.
  • Abonniere meine Anregungen zur Selbstreflexion, damit du den nächsten Artikel nicht verpasst, der diesen hier ergänzt. Dadurch wirst du direkt einen weiteren Schritt hin zu mehr Freude und Leidenschaft im Beruf schaffen und am Ball bleiben.

Folge deinem Weg – jetzt!

 

Viel Freude dabei wünscht dir 

 

Petra Ahrweiler

 

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