Wie du Stress reduzieren kannst und montags glücklich zur Arbeit gehst

Stress reduzieren
Stress reduzieren und montags glücklich

Sitzt du auf deiner Arbeit wie in einem Rettungswagen mit lautem Martinshorn? Die Zeit rast, du kommst zu nichts.  Du wirst mit immer mehr Aufgaben überladen. Die Arbeit von anderen musst du oft auch noch erledigen.

 

Dir ist Sinn und Freude an der Arbeit verloren gegangen. Dein Bauch schmerzt. Dein Kopf dröhnt. Du schläfst schlecht. Du fragst dich, ob du fit genug für eine berufliche Veränderung bist? Oder wie du in diesem Job bleiben und den Stress reduzieren kannst?

 

Lies hier, wie du gelassen und energievoll wirst, dich selbst aus dem Hamsterrad in die Freiheit entlässt. Mit 3 einfachen Schritten findest du zu deinen Fähigkeiten und Selbstvertrauen zurück.

Durch dieses Erlebnis verstehe ich deine Situation sehr gut: 

 

Tut – tut – tut – tut –tut. 

Ich stand in einem Kaufhaus und riss den Kopf herum. Mit schnellen Schritten war ich bei dem anderen Kunden und sagte laut: „Sie haben den Eierkocher doch wohl jetzt genug getestet!“ Ich schloss die Augen, um nochmal tief Luft zu holen. 

 

Als ich sie wieder öffnete, saß ich mit Herzklopfen senkrecht im Bett. Ich hatte geträumt. Das Geräusch kam nicht von einem Eierkocher. Es war mein Wecker.

 

Montag früh kurz nach 5! Gestern war es wieder spät geworden, weil ich meine wenige Freizeit noch so viel wie möglich auskosten wollte. Ich ließ mich auf mein Kopfkissen zurückfallen. 

 

Der Traum passte perfekt zu meinem Berufsleben: Jemand beeinflusst meine Aufmerksamkeit und ich hatte keine Macht darüber, das zu ändern. Mir wurde klar, dass ich endlich raus musste aus dieser Angestelltentätigkeit.

„Besser auf neuen Wegen etwas stolpern als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten“

(Chinesische Weisheit)

Ich hatte es geschafft, meinem Chef die Macht über mich zu entziehen. Heute entscheide ich selbst, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte. Welche Aufgaben wichtig sind. Was ich tue und wann ich es mache. Um 5 Uhr aufstehen ist lange vorbei. Heute kann ich nach meinem Biorhythmus arbeiten.

 

Ich habe durch diesen nervigen Traum meinen Wunschtraum wahr werden lassen und den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. 

3 Schritte zum Stress reduzieren – in jedem Job

Auch wenn du weiterhin angestellt tätig sein willst, kannst du durch die folgenden 3 Schritte den Mut zu einer beruflichen Veränderung entwickeln. Auch in deinem jetzigen Job kannst du damit direkt deinen Stress reduzieren und dich auch noch körperlich wohler fühlen. Deshalb frage ich dich zunächst: 

 

1. Was willst du nicht mehr?

 

Schreib auf, was du alles nicht mehr willst. Sei dabei so konkret wie möglich. Es kann schon sein, dass dir dadurch einiges klarer wird, was du vorher als allgemeine Unzufriedenheit wahrgenommen hast. 

 

Was stört, drängt sich direkt ins Bewusstsein. Deshalb wird dir das bestimmt leichtfallen. Schreib keine Romane, Stichworte reichen aus. Aber mach dir bitte jetzt direkt Notizen! Wenn du es aufschreibst, wird dein Gehirn aktiver als beim reinen Nachdenken und Grübeln. 

 

Gedankenkreisen loswerden

Der nächste Schritt ist etwas schwieriger, weil du dich mehr hinterfragen musst. Beantworte nun meine nächste Frage auch schriftlich mit Stichworten: 

 

2. Was willst du stattdessen?

 

Vielleicht möchtest du Kollegen, die besser drauf sind und nicht mehr so viel herumnörgeln oder kritisieren? Willst du mehr selbst entscheiden, was deine Aufgaben und die der Kollegen sein sollen? Möchtest du wieder besser schlafen können? Willst du schmerzfrei werden und dich wieder fit fühlen? 

 

Ich habe dir hier nur ein paar Beispiele aufgeschrieben, um dich zu deinen eigenen Wünschen und Zielen zu inspirieren. Schreib alles auf, was dir zu deiner eigenen Situation einfällt. Falls dir überhaupt keine Ideen kommen, dann kann dir mein Artikel 3 Schritte zum Selbstvertrauen stärken für deine berufliche Neuorientierung helfen, um herauszufinden, was du eigentlich willst und womit du glücklich wärst.

 

Achtung, jetzt kommt der schwierigste Schritt, der vielleicht im Sinne der Selbsterkenntnis auch ein wenig weh tun kann. Aber um weiter zu kommen und etwas wirklich verändern zu können, ist er extrem wichtig. Beantworte nun schriftlich meine dritte Frage: 

 

3. Was bist du bereit dafür zu tun?

 

Damals, als ich mich selbständig gemacht habe, war ich zu deutlich mehr Arbeit bereit. Ich habe in kleinen Schritten meine Praxis aufgebaut. Erst habe ich neben meinem Job abends noch einzelne Beratungstermine angeboten. Dann habe ich schrittweise immer weniger Stunden als Angestellte gearbeitet, um mehr Zeit für meine Praxis zu haben. Ich habe mir Menschen gesucht, die hinter meiner Idee standen und mir den Rücken stärkten. In manchen Bereichen habe ich mich auch noch weitergebildet, z. B. in der Buchführung.

 

Hast du Ausdauer? Wenn du so wie ich jemand bist, der sich festbeißt und durchhält, wenn eine Entscheidung klar gefallen ist, dann kann eine größere berufliche Veränderung passend sein. Wenn das eher nicht dein Ding ist, dann prüfe lieber, wie du deinen Job in einer interessanteren Firma ausüben kannst oder im bestehenden Unternehmen etwas zu deinen Gunsten verändern kannst. 

 

Vielleicht fehlt dir zur Umsetzung deiner Ziele noch wichtiges Wissen, nötige Erfahrung oder eine Weiterbildung. 

„Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“ 

(Laotse)

Wo immer deine Reise hingeht, ist dies besonders wichtig: Was bist du bereit zu tun, damit du dir deiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten sicherer wirst? Wenn du deinem Körper und deinen Fähigkeiten nicht genügend vertraust, dann hat das einen wichtigen Grund. 

 

Vielleicht solltest du mehr Selbstfürsorge betreiben. Was bist du bereit zu tun, um für deine Erholung zu sorgen? Damit deine Kopfschmerzen oder das Bauchweh weggehen? Was willst du konkret umsetzen, damit du besser schläfst? 

Gedankenkreisen loswerden

Du kannst Stress nicht vermeiden. Du kannst keine Mauer bauen, um nichts mehr zu dir durchdringen zu lassen oder auf eine einsame Insel ziehen, damit dich keiner mehr nervt. Es wird immer Belastungen geben, auch in einem neuen Job. Du hast auf deine Umwelt und auf andere Menschen nur wenig Einfluss, aber du kannst für dich selbst etwas verändern. Wenn du nicht von der Arbeit abschalten kannst, dann könntest du z. B. mit Entspannungsübungen etwas dagegen tun. 

 

Wenn du bisher immer für Kollegen die Arbeit mitgemacht hast und das nicht mehr willst: Was bist du bereit dafür zu tun, damit du dich zukünftig besser abgrenzen kannst? Denn mal ganz ehrlich: Es gibt überall Kollegen, die sich auf der Arbeit anderer ausruhen und Chefs, die einem engagierten Mitarbeiter gerne noch mehr aufbürden. 

 

Sogar als selbständig tätige Person kann dir das passieren, wenn deine Kunden beispielsweise versuchen auf mehr oder weniger charmante Weise deinen Preis zu drücken. Du könntest z. B. einen Kurs machen, um dich besser durchzusetzen.

„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut“

(Chinesische Weisheit)

Nimm also dein Leben in deine eigene Hand. Übernehme Verantwortung für dich. Die wichtigste Person, die deinen Stress reduzieren kann, bist du selbst! Wenn du spürst, dass du Einfluss auf dein Leben hast, dann gehst du auch wieder glücklich zur Arbeit – sogar montags.

Setze deine Ergebnisse direkt um

Schreibe hinter deine letzten Stichworte ein Datum und notiere, was du an diesem Tag tun willst, um wirklich weiterzukommen. 

 

Bespreche alle deine Notizen mit einer dir vertrauten Person. Schließe mit diesem Menschen eine Vereinbarung. Du kannst z. B. beim nächsten Treffen erzählen, wo du Stress reduzieren konntest und welche Erfahrungen du dabei gemacht hast. Dadurch wird dein Gefühl der Verpflichtung größer und du kannst dich noch mehr motivieren, am Ball zu bleiben.

 

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Folge deinem Weg – jetzt! 

  

Viel Freude dabei wünscht dir  

  

Petra Ahrweiler 

  

Welcher der 3 Schritte hat dir am besten gefallen? Hinterlasse mir doch einen Kommentar unter diesem Artikel.  

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Kommentare: 4
  • #1

    Andrea (Freitag, 01 Juni 2018 23:25)

    Ich bin gerade von Arbeit gekommen. Schaue meine Mails durch und sehe diesen Artikel.
    Ich glaube das ist heute ein weiteres Zeichen von oben. Heute Morgen hab ich Sachen angezogen, die ich letzten Samstag zur Beerdigung anhatte. Und heute ist mir auf Arbeit bewusst geworden, das ich was ändern muss. Nämlich den Gedanken beerdigen bis zur Rente dort zu arbeiten. Mobbing und Intrigen bestimmen meinen Arbeitsalltag. Die Führungsebene macht nix. Man glaubt mir nicht.
    Dieser Beitrag kommt wie gerufen und bestätigt mich in meiner Entscheidung. Einmal Psychiatrie im Leben reicht. Jetzt kommt der Sinneswandel schneller bei mir.

  • #2

    Petra (Montag, 04 Juni 2018 08:47)

    Liebe Andrea,
    vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass ich dich mit dem Artikel bestärken konnte und du dadurch Ideen bekommen hast, für dich zu sorgen. Für deinen weiteren Weg wünsche ich dir von ganzem Herzen viel Kraft und Erfolg. Den wichtigsten Schritt hast du schon gemacht: eine klare Entscheidung getroffen.
    Viele liebe Grüße
    Petra

  • #3

    Werner (Sonntag, 10 Juni 2018 08:31)

    Hallo Petra,
    Dein Artikel machte mir bewusst: treibe ich in meinem Leben, stehe ich still oder werde ich getrieben. Diese Situationsbeschreibung ist gelegentlich erforderlich um den eigenen Standpunkt zu finden. Man sollte ab und zu aus dem Fluss des Berufsalltags aussteigen und sich auf eine Bank setzen und eine besinnliche Pause einlegen. Danach geht es meistens besser weiter.
    In diesem Sinne lese ich Deine Newsletter sehr gerne, weil sie mir umsetzbare Anregungen geben.

  • #4

    Petra (Montag, 11 Juni 2018 09:59)

    Lieber Werner,
    das stimmt, eine besinnliche Pause kann schon so manche 'Wunder bewirken'. Ich freue mich sehr, dass mein Newsletter dich zu einer solchen Pause anregt und du als treuer Leser mir dieses Feedback gibst. Dadurch macht mir meine Arbeit, das Schreiben des Newsletters und der Blogartikel noch mehr Freude. Danke :-)
    Viele liebe Grüße
    Petra