In 5 Schritten nach Enttäuschungen wieder positives Denken entwickeln

Geht es dir auch so? Du gehst eher pessimistisch und skeptisch durchs Leben.

 

In der Vergangenheit hast du viele Enttäuschungen erlebt. Kontakte und wichtige Beziehungen sind zerbrochen.

 

Du bist vorsichtig und misstrauisch geworden. Vor allem gegenüber Menschen, die du noch nicht gut kennst, fällt es dir schwer Vertrauen zu entwickeln.

 

Du fühlst dich zunehmend alleine gelassen und einsam.

 

Gerne würdest du positiver Denken, aber du bekommst den Bogen nicht hin.

Dabei ist es gar nicht so schwer, diesen Schritt in eine andere Denkweise zu schaffen. Lies weiter und erfahre wie!

 

1. Stärke deinen Mut

Einen ganz wichtigen Schritt hin zu einem größeren Wohlbefinden und erfülltem Leben mit mehr bereichernden Kontakten hast du bereits gemacht. Denn dir ist bewusst geworden, dass dir positiveres Denken dies erleichtert. Schließlich bist du hier in meinem Blog gelandet und das zeigt, dass du dich hin zu einer positiveren Haltung verändern willst. Ich möchte dir zu deinem Mut gratulieren. Denn du begibst dich mit deinem Wunsch nach Veränderung schließlich auf Neuland, und jeder Schritt zur Veränderung benötigt viel Mut. Tue mehr davon! Alles was dir Mut macht, dich auf diesen erstmal noch unbekannten und unsicheren Boden zu begeben, ist gut.

 

Dir ist klar, dass du mit einer positiveren Haltung leichter auf andere Menschen zugehen kannst. Dann würde es dir leichter fallen, neue Menschen kennen zu lernen und dich weniger einsam zu fühlen. Bestimmt fragst du dich nun: Wenn mir klar ist was ich will, weshalb gelingt es mir dann nicht, dies auch umzusetzen? Die Antwort findest du in dem Sinn deiner pessimistischen Denkweise. Denn ich bin davon überzeugt, dass kein Mensch etwas tut, nur um sich zu schaden. Jedes Denken und Verhalten, auch wenn es vielleicht noch so negativ auf dem ersten Blick erscheint, hat einen tieferen und wichtigen Sinn.

2.       Entdecke den Sinn für Misstrauen und Skepsis

Wenn du eher pessimistisch und skeptisch vorgehst, dann versuchst du dich vor weiteren Enttäuschungen zu schützen. Die Strategie, sich durch Vorsicht zu schützen, wird von vielen Menschen angewandt, damit bist du nicht allein. Kein Mensch will sich negativen Ereignissen ausliefern. Es wäre somit schrecklich, wenn du dich deines Schutzes beraubst. Übergehe somit dein Bedürfnis nach Selbstschutz nicht. Sondern erweitere deine Möglichkeiten, die dir ein Gefühl von Sicherheit geben.

„Wenn dein einziges Werkzeug ein Hammer ist,

wirst du jedes Problem als Nagel betrachten.“

(Mark Twain)

Nimm dir  jetzt Papier und Stift zur Hand und schreibe dir auf, wie du es geschafft hast, in den damaligen Enttäuschungssituationen dafür zu sorgen, dass du nicht daran zerbrochen bist. Denn schließlich sind auch das Schutzverhaltensweisen. Das Aufschreiben kann eine sehr hilfreiche Methode sein, weil schon durch den reinen Schreibprozess andere Gehirnbereiche zusätzlich aktiv werden als nur beim Nachdenken. Dir werden dadurch mehr Ideen beim Beantworten dieser Fragen einfallen:

 

Wie hast du es angestellt, dass du die „Ent-Täuschung“, erkannt hast. Welche deiner Fähigkeiten haben dazu geführt, dass du der Täuschung nicht weiter erlegen bist? Gehe auf die Suche nach deinen Stärken, die es dir ermöglicht haben, damals daran nicht zu zerbrechen. Wie ist es dir gelungen, die negativen Erlebnisse zu bewältigen. Was hast du damals dadurch über dich selbst gelernt? Was ist dir wichtig im zwischenmenschlichen Kontakt und worauf legst du heute besonders viel Wert?

Bewahre den Zettel so auf, dass du dich oft an das Notierte erinnerst. Vielleicht ist deine Geldbörse dafür der richtige Ort oder der Spiegel im Badezimmer. Denn es braucht etwas Zeit und Training, wenn du dich verändern willst. Schließlich hast du schon längere Zeit deinen Selbstschutz auf die Vermeidung tiefergehender Beziehungen aufgebaut. Sei geduldig mit dir und erinnere dich durch diesen Zettel oft daran, dass du auch andere Wege hast, um dich zu schützen.

Mache dir deutlich: Du bist durch die damaligen Konflikte ein Stück mehr zu dem geworden, was dich ganz individuell ausmacht. Durch Enttäuschungen hast du die Chance bekommen, deine Kontakte danach zu sortieren, was für dich wahre Freunde sind. Du brauchst es nicht allen Menschen um dich herum Recht zu machen.

3. Ergreife wieder die Verantwortung für mehr Lebensfreude

Gefühle wie enttäuscht und ungerecht behandelt oder alleine gelassen worden zu sein haben eine Gemeinsamkeit, die dir das Leben schwer macht: Du machst dich dadurch selbst zum Opfer. Denn du sagst: jemand anderes hat mich enttäuscht oder ungerecht behandelt oder alleine gelassen. Die Aktivität besteht somit bei dieser Wortwahl beim anderen. Die Verantwortung für deine heutigen Gefühle legst du dann schwerpunktmäßig in die Hände dieser anderen Person.

 

Das, was damals passiert ist, war nicht in Ordnung. Doch was du heute daraus machst, dafür trägst du auch selbst Verantwortung.  Wenn du Verantwortung für dein heutiges Wohlbefinden übernimmst, kommst du aus dieser Opferrolle hinaus und kannst dich wieder selbstbestimmt und mächtig erleben. Du hast lange genug gelitten, auch wenn es schwer ist, packe es jetzt an und ergreife die Möglichkeiten! Höre damit auf, dir die Chancen zu nehmen, positive Erfahrungen zu machen.

„Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.“

(Georg Christoph Lichtenberg)

4. Konzentriere dich auf die Ausnahmen

Setze dies bei einer Person um, von der du dich aktuell oft alleine gelassen fühlst. Erinnere dich zunächst an eine Situation, in der das Problem weniger, schwächer oder gar nicht  vorhanden war. Es geht hier jetzt also um eine Ausnahmesituation. Was hast du dabei anders gemacht? Was in deinem Verhalten hat es der anderen Person erleichtert, für dich in positiver Weise da zu sein?

 

Vertiefe diese Erkenntnis damit, dass du deine Aufmerksamkeit ab sofort auf solche Ausnahmen lenkst. Beobachte und merke dir ganz genau, was in diesen Zeiten anders ist. Bleibe diesen Dingen auf der Spur, vor allem deinen dabei gezeigten Verhaltensweisen. Damit meine ich natürlich nicht dass du dich für andere verbiegen sollst.

5. Mache mehr von dem, was dir hilfreich ist

Es geht um deine Fähigkeiten, die es anderen ermöglicht, gut zu dir zu sein. Dadurch erkennst du deinen Anteil, mit dem du für andere insofern hilfreich sein kannst, dass es auch dir selbst hilft. Und nun tue mehr von dem, was du erinnert hast und dir hilfreich ist.

 

Durch eine solche Vorgehensweise kann es dir gelingen, positiver und zuversichtlicher in die Zukunft zu schauen. Du stärkst dein Selbstbild auf positive Weise und wirst sozusagen automatisch auch optimistischer. Das macht dich aktiver und gibt dir viel Energie. Du traust dich wieder mehr, auf andere Menschen zuzugehen. Dadurch besitzt du außerdem eine für andere Menschen ansprechendere Ausstrahlung. Dies erleichtert es somit auch anderen Personen, Kontakt zu dir aufzunehmen. Und wenn du mit deinem Selbstbewusstsein vertrittst, was dir in zwischenmenschlichen Kontakten besonders wichtig ist, dann ziehst du auch gerade diejenigen Menschen an, die sich in diesen Werten wiederfinden.

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Inwiefern fandest du die Anregungen dieses Artikels hilfreich? Was nutzt du, um dich von Enttäuschungen zu lösen? Hinterlasse mir einen Kommentar hier unter diesem Blog-Artikel, ich freue mich darüber.

 

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